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Präambel für die Hosentasche

I

Terrifying ist die Blüte all der Jahre; terrifying ist die Wiederkehr des immer Andern. Ins Allgemeine überhöht der Pollenflug. Chansons, die niemand schreibt und jeder singt, mit blauen Lippen. In die Armbewegungen beim Grüßen eingebranntes Ungenügen. Hell bewundert sich der Frühling in den leeren Resten – auf dem Boden – Altbauwohnung … Es gibt keinen Terror,
der nicht Lust
auf Gegenterror
macht.

Richard Dawkins schreibt mir einen Liebesbrief, ich aber schweige in einem Meer aus Kerzen.

Kirchen.

Meine Antwort wäre nur ein leises Flattern meiner Lippen,
als küssten sie Beton.
Es wäre nur ein Schweigen,
wenn es auch kein Schweigen wär.

Es gibt hier kein Versprechen, weil es nicht mal Freiheit gibt. Ich kauf Karotten, Zwiebeln,
Brot.

II

Aber der geschliffene – verlorene – Imperativ, der das Fleisch cuttet; das Wort von oben, wenn die Männer ihre Keyboards quälen! Es ist nicht alles soft und ware, es ist nicht alles in der Sonne – immer schon ins Blau gelöst, das doch von oben lockt … Es ist ein Ringen um das X des Lebens.

Und ich will, dass Ordnung sei.

Ich koche einen Eintopf und verbrenne mir die Zunge. Du musst dein Leben ändern, doch du can’st nicht leben.

Irgendwie.

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