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In Linz beginnt’s

Es ist in der Tat so, dass der Schaffner, der außerordentlich jung war, zumindest für einen Schaffner der ÖBB, sich mit „Tschüssi“ von mir verabschiedet hat, nach Kontrolle der Fahrkarte und Frage, wohin ich unterwegs sei, so als stünde das nicht auf dem Ticket: 25 Euro, Salzburg – Wien. Aber es war Nacht und dunkel im Abteil, und ich lag auf zwei zusammengeschobenen Sitzteilen; vielleicht war es zu dunkel, um zu lesen, was auf der Fahrkarte stand. Wer liest schon Fahrkarten? Es ist auch wahr, dass er sagte: „In Linz beginnt’s“, meine Auskunft, ich sei nach Wien unterwegs, recht salopp kommentierend. Ich nickte nur. Und ich musste an jenen Freund denken, der einmal behauptet hatte, im Zug nach Wien höre man diesen Spruch jedesmal. Das stimmt nicht. Aber vielleicht sollte man nicht so ernst nehmen, was gewisse Freunde, die vieles behaupten, wenn der Tag …, so behaupten.

Der junge Schaffner hat später, als wir ankamen, die übliche Durchsage auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Ungarisch gemacht. Ich habe gelacht. Tschüssi, baba.

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