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Der Wanderer

Houellebecq schleicht durch den Supermarkt
& streichelt die Produkte, jedes liebevoll,
verloren in seinen Träumen, mit der alten
falt’gen Hand des aufgeklärten weißen Mannes.

Er vergießt sorgfältig je eine Träne
für jedes Fertiggericht & murmelt Unverständliches,
für niemanden Gedachtes in die Leere,
die ihn umgibt. Er ist allein im Supermarkt.

Er geht hier jeden Tag spazieren, kommt
immer wieder, wie andere ein Museum oder
einen Park besuchen, jeden Tag. Er streichelt
die Produkte, als wären sie seine Kinder.

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