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	<title>nicht nichts &#187; Literatur</title>
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	<description>von Michael Bärnthaler</description>
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		<title>Für eine relevante Literatur</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 11:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald Pohl]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Spindelstürmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer seine Kinder davor bewahren möchte, zu unsexy Bücherwürmern zu werden, der sollte möglichst früh entsprechende Maßnahmen treffen und sie zur Lektüre abschreckender Werke, wie zum Beispiel Ronald Pohls Spindelstürmer, anhalten. Sie werden dann für immer vom Glauben an Wert und Relevanz der schönen Literatur geheilt sein. Es kann nicht darum gehen, dem Autor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer seine Kinder davor bewahren möchte, zu <em>unsexy</em> Bücherwürmern zu werden, der sollte möglichst früh entsprechende Maßnahmen treffen und sie zur Lektüre abschreckender Werke, wie zum Beispiel Ronald Pohls <em>Spindelstürmer</em>, anhalten. Sie werden dann für immer vom Glauben an Wert und Relevanz der schönen Literatur geheilt sein.</p>
<p>Es kann nicht darum gehen, dem Autor der <em>drei Kurzromane</em>, deren längster und auch verhältnismäßig gelungenster die titelgebenden <em>Spindelstürmer</em> sind, die literarische Begabung abzusprechen: Nein, schreiben kann er – aber leider schreibt er auch bloß, um zu zeigen, dass er schreiben kann. Wobei: Man kann auch besser schreiben – aber das ist eine <em>slightly</em> andere Geschichte. Diese Anmerkungen zu einem leider nicht ganz untypischen Fall von vergeudetem Talent sollen lediglich auf die totale Irrelevanz einer Literatur aufmerksam machen, die nicht viel mehr sein will, als möglichst <em>literarisch</em>.</p>
<p>Das Problem ist, kurz gesagt, dass nichts auf jenen 135 bedruckten, verkauften und wohl auch gelesenen Seiten, die unter dem bekannten nichtssagenden Titel versammelt sind, mich auf irgendeine Weise berührt. Nichts davon interessiert mich: weder die sprachliche Form, die ermüdend, noch der Inhalt, der vage und unoriginell ist. Freilich findet man hier und da eine wirklich gelungene Formulierung, eine ansprechende Metapher oder dergleichen, aber … Das Korn im Heuhaufen, auch ein blindes Huhn – zwei Metaphern: diese produktions-, jene rezeptionsästhetisch zu verstehen.</p>
<p>Ich habe von mir gesprochen. Ich fordere Literatur, die <em>mich berührt</em>. Aber das ist das gute Recht jedes Lesers, der sich nicht mit pseudoavangardistischer Restlverwertung zufrieden geben möchte. Daher sage ich: <em>Wir</em> brauchen eine Literatur, die mehr als nur Literatur sein will – eine relevante Literatur, die auch keine Angst davor hat, am Ende vielleicht gar keine Literatur mehr zu sein. Eine Literatur, die, auch wenn sie durchaus <em>schwierig</em> sein kann, darauf brennt, verstanden zu werden – und zwar deshalb, weil sie etwas zu sagen hat. Was wir wollen, ist keine politische oder irgendwie engagierte Literatur, nein, ganz und gar nicht, sondern eigentlich nur eine wirklich <em>gute Literatur</em>. Es gibt diese Literatur, es hat sie gegeben und es wird sie auch weiterhin geben – solange Menschen etwas zu sagen haben. Die <em>Spindelstürmer</em> aber können in diesem Zusammenhang leider nur, und nicht nur für unsere Kinder, als abschreckendes Beispiel dienen.</p>
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		<title>call to arms</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 12:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[I wir kommen alle aus dem nebel den die gelben kinderjacken flecken wir kommen alle aus den nächten die gewittrig sind und dunkler als kaffee unsere heimat ist das grauenvolle dem unsere erste liebe galt II wohin wir gehen &#8211; wir verlassen nie das land der kindheit unsere augen sind wie seen in deren tiefen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top: 26px">
I</p>
<p>wir kommen alle aus dem nebel<br />
den<br />
die gelben kinderjacken<br />
flecken</p>
<p>wir kommen alle aus den nächten<br />
die<br />
gewittrig sind und dunkler als<br />
kaffee</p>
<p>unsere heimat ist das grauenvolle<br />
dem<br />
unsere erste liebe<br />
galt</p>
<p style="margin-top: 26px">
II</p>
<p>wohin wir gehen &#8211; wir<br />
verlassen<br />
nie das land der<br />
kindheit</p>
<p>unsere augen sind wie seen<br />
in<br />
deren tiefen still die<br />
karpfen stehen</p>
<p>fische deren fleisch<br />
so<br />
fest und weich ist wie<br />
der wahnsinn</p>
<p style="margin-top: 26px">
III</p>
<p>ich bin durch<br />
mais=<br />
felder gelaufen<br />
barfuß</p>
<p>ich habe kastanien<br />
und<br />
roten ahorn gesammelt<br />
im herbst</p>
<p>meine jacke war<br />
gelb<br />
wir kommen alle<br />
aus dem schmerz</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Incipit</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 21:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt ist längst verkauft, und &#8230; gehört immer den anderen, während wir schwarze Handschuhe tragen müssen. Aber &#8230; solange es beim Hofer billige Leinwände gibt, ist eigentlich alles okay. Und ich freu mich auf regelmäßiges Bloggen. Denn das ist &#8211; nicht nichts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://xn--brnthaler-v2a.net/wp-content/uploads/015.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-7" title="sold" src="http://xn--brnthaler-v2a.net/wp-content/uploads/015-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" /></a></p>
<p>Die Welt ist längst verkauft, und &#8230;</p>
<p><a href="http://xn--brnthaler-v2a.net/wp-content/uploads/020.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-8" title="unten" src="http://xn--brnthaler-v2a.net/wp-content/uploads/020-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" /></a></p>
<p>gehört immer den anderen, während wir schwarze Handschuhe tragen müssen.</p>
<p>Aber &#8230;</p>
<p><a href="http://xn--brnthaler-v2a.net/wp-content/uploads/019.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-9" title="hofer" src="http://xn--brnthaler-v2a.net/wp-content/uploads/019-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" /></a></p>
<p>solange es beim Hofer billige Leinwände gibt, ist eigentlich alles okay. Und ich freu mich auf regelmäßiges Bloggen. Denn das ist &#8211; <em>nicht nichts</em>.</p>
]]></content:encoded>
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