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Monthly Archives: September 2010

Der Untergang des Morgenlandes

Dann gehen wir also gemeinsam unter. Zumindest wenn man Hamed Abdel-Samad Glauben schenkt. Vereint im Untergang, es gilt auch hier: “Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.” (Goethe) Dann gehen wir also gemeinsam unter. Zumindest wenn man Hamed Abdel-Samad Glauben schenkt. Vereint im Untergang, [...]

Sozialkritische Kunst

von Michael Bärnthaler

Der Untergang des Abendlandes

I “Das Abendland geht unter.” “Was, schon wieder?” “Ja, die wilden Horden aus dem Osten, du weißt schon.” “Ach so.” II Auch wenn so mancher das Gefühl haben mag, ein Thema wie den Untergang des Abendlandes könne man nur noch humoristisch behandeln, und man könne den Titel dieser Skizze als Prognose ohnehin nicht ernstnehmen, so [...]

2010

Ein spätes neokonservatives Glänzen Auf Den abendländischen Ruinen Eine Ruhige Akzeptanz und ein exakter Scheitel Facend den Sonnenuntergang über der Ebene Zynisch Das Ende von trotzdem und kritik Und Am versprengten Himmel die Phrasen der Vernunft Ein spätes neokonservatives Glänzen Auf Den abendländischen Ruinen Eine Ruhige Akzeptanz und ein exakter Scheitel Facend den Sonnenuntergang über [...]

Horodok

I Schwester Trug Die stolze Kerze zum Altar Und ich hätte mich so gerne an den Sturm verkauft An Jenen kalten Pfingst- Tagen Wir lauschten der Musik Im Mirabell mit Fallobst- Augen II Schwester Blutet Denn ich schlug sie immer wieder nur zum Spaß I Schwester Trug Die stolze Kerze zum Altar Und ich hätte [...]

Rimbaud reloaded

von Michael Bärnthaler

Äquidistanz

Das Leben sei wie Cola light mit zuviel Rum Hast du gesagt und ich hab den spitzen Schrei Aus deinem noch in meinem Mund Wir haben soviel Liebe produziert Und Warum ist die Welt dann schwarz wie eine Mädchen- Cola und oh wie schmeckt dein Schrei nach Schmerz Das Leben sei wie Cola light mit [...]

Dans mon Grand Cahier (für Julia)

Die ohne Ende leeren Tage Und die Frage “Vous sentez quoi? Une plénitude?” Ost in den Laternen “Je ne sens rien” Die ohne Ende leeren Tage Und die Frage “Vous sentez quoi? Une plénitude?” Ost in den Laternen “Je ne sens rien”