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Tag Archives: Herbst

Nichts ist schöner als im Herbst zu verschwinden

Denkt sich der Sommer. +70 Denkt sich der Sommer. +70

Ich weiß auch nicht (im November, 15 Uhr 34 …)

Sensationell gescheiter Text, sagt Robert Misik. Auf den Stadtbergen liegt schon, auf den Stadtbergen der Stadt Salzburg Liegt schon „Schnee“. In der Entfremdung bin ich daheim. Und ich will mich, will nur mich! irgendwo verkriechen +30 Sensationell gescheiter Text, sagt Robert Misik. Auf den Stadtbergen liegt schon, auf den Stadtbergen der Stadt Salzburg Liegt schon […]

Sodann Soda

In den entstellenden Blick schiebt sich: das Bild von den Zähnen, den eigenen Zähnen, die — in zwei Reihen aufmarschiert — sich schließlich verbeißen müssen ineinander, im schleichenden Weiß ihrer Hochzeit. Sodann die angeherbsteten Bäume, bereits ein ganzer Wald — sich breitend über sanfte Abhänge, Bitch — gelb & rot & so weiter usf. Wie […]

Oktober usw.

Entmündigte gleiten im Abendlicht vorüber. Nun will die Sonne untergehn. Rosinenfarben glänzt die kleine Kirche, kurz verziert von einem Vogelschwarm. Ein Greis im Rollstuhl stürzt & lallt um Hilfe, die nicht kommt. Im Schatten sammelt sich schon Kälte. Ich bin sad. Nun will die Welt — warum auch nicht? — wohl untergehn. +2-3 Entmündigte gleiten […]

Im Park

Kastanien tropfen vom Baum. Kalte Glänze im Blick des Passanten. Jeder glaubt gerne, er sei im Innersten aufrichtig & gut. Ich sammle Kastanien. Das Sammeln von Dingen hat schon vielen Menschen das Leben gerettet. +170-139 Kastanien tropfen vom Baum. Kalte Glänze im Blick des Passanten. Jeder glaubt gerne, er sei im Innersten aufrichtig & gut. […]

Selbstbildnis mit fiedelndem Tod

2016 Jahre nach Christus DIE KÄLTE DER PHILOSOPHIE IHR LEERER KÜHLSCHRANK dies, das ein Park verherbstet sich, kein Wort AUCH DINGE HINTERGEHEN EINANDER im Park verblühen die falschen Scherze DAS LYRISCHE ICH +32-94 2016 Jahre nach Christus DIE KÄLTE DER PHILOSOPHIE IHR LEERER KÜHLSCHRANK dies, das ein Park verherbstet sich, kein Wort AUCH DINGE HINTERGEHEN […]

Im Herbst werden die Nächte kälter, & die Sonne hat weniger Kraft

Während wir geil payen, bevor wir durch Maschinen ersetzt werden; Haarewaschen nicht vergessen; hinaus in die Nacht aus flüssigem iPhone; „Du hast dich auch geweirdet“, sagt sie — ja, klar; Haare gefärbt; sie blüht in der Nacht, Mädchen für alles. „Die armen Menschen, Parodierbarkeit; Rausch“ 00 Während wir geil payen, bevor wir durch Maschinen ersetzt […]

9/11

Denn im milden Septemberlicht ist es einsam zu gehen Niemals. Die Flutung des Raums, der Landschaft mit dem besten Selbst. Taylor Swift & alle Heiligen im Äther; die Stunde mischt Die Pracht des Sommers mit Clarté der kommenden Kälte. +220 Denn im milden Septemberlicht ist es einsam zu gehen Niemals. Die Flutung des Raums, der […]

Ich im Herbst

An einem Buch gefällt, dass es ein Buch ist, was sonst. Ich kümmere mich nicht um den Herbst, der umfällt. Biergläser sind. Blätter: weiß oder nicht. An mir gefällt mir, dass ich ich bin. 00 An einem Buch gefällt, dass es ein Buch ist, was sonst. Ich kümmere mich nicht um den Herbst, der umfällt. […]

Du sagtest „Oh …“

Es tropft Blut aus etwas in etwas. Im August sterben schon die ersten Blumen; schwarze Köpfe nicken im Wind. Du, sagtest Du, seist sehr naturverbunden. Du lagst neben dem Hund auf sonnenwarmen Brettern des Stegs an einem See. Ich weiß alles … Die heiße Flamme des Geistes nährt nichts oder Schmerz. Augustkind, es ist spät. […]