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Tag Archives: Selbst

Das Verlorene

Überall seien flammende Dornbüsche, schrieb ich, grade 18. Und dass ich nichts kaufen wolle. Auf einer der alten Festplatten ist das Gedicht verschollen. Doch manchmal kommt eine Zeile in den Sinn. Es stellt sich die Frage: Sind überall flammende Dornbüsche …? +80 Überall seien flammende Dornbüsche, schrieb ich, grade 18. Und dass ich nichts kaufen […]

Ein Maschinengewehr, das Dementis verschießt

Ich bin ein Schwamm, ein Stückchen Endlichkeit, das saugt aus jeder Welt die Dinge raus. Ich bin ein Schwamm, ein Stückchen Endlichkeit, das eine Perspektive ist. Ach, Menschenskind. Du Menschen-, Hurensohn. Du Hund! Hast auch Du Dich verschluckt an der Schlagsahne der Schmerzen? Oder ist eh alles okay. +10 Ich bin ein Schwamm, ein Stückchen […]

Apathie

Cash hijackt das Belohnungszentrum. Wenn es aus dem Automaten perlt. Die Oasen sind überall aufgestellt. Ich stehe stundenlang daneben. Und ergehe mich in Betrachtung meiner selbst und der Umstände. +120 Cash hijackt das Belohnungszentrum. Wenn es aus dem Automaten perlt. Die Oasen sind überall aufgestellt. Ich stehe stundenlang daneben. Und ergehe mich in Betrachtung meiner […]

DAS ABSURDE

Es schleicht ins Herz sich leise DAS ABSURDE Es verstört, doch später tröstet’s auch. Es tobt im Oberstübchen. Es findet sich in allem. Ich sag zu ihm: „Du bist nur eine Perspektive“ Es lacht mich aus. +40 Es schleicht ins Herz sich leise DAS ABSURDE Es verstört, doch später tröstet’s auch. Es tobt im Oberstübchen. […]

Rod Drehers „Benedict Option“ als eine Art Therapieprogramm für die Entwurzelten der Gegenwart

„The long journey from a medieval world wracked with suffering but pregnant with meaning has delivered us to a place of once unimaginable comfort but emptied of significance and connection. […] There is no way through this except to push forward to the true dawn.“ „If a defining characteristic of the modern world is disorder, […]

Und all der gespielte Ernst der Welt

Noch nie — sage ich, noch nie hat ein Mensch wirklich — wirklich an Gott geglaubt. Die ganze Geschichte ist also auch subjektiv leer. Aber das stimmt nicht. Es blühen nur die Eisblumen Auf meiner Stirn. Und ich denke, es könnte eine Begegnung mit einer Person geben, aus der eine “Metaphysik” entstünde. Und all der […]

Mattscheibe

Sie sagen, jeder Mensch sei eine Welt. Im Zentrum jeder Welt der Tod. Ein schwarzes Loch, das frisst den Sinn. Schluckt jede Vorstellung, jedes Bild. +30 Sie sagen, jeder Mensch sei eine Welt. Im Zentrum jeder Welt der Tod. Ein schwarzes Loch, das frisst den Sinn. Schluckt jede Vorstellung, jedes Bild. +30

Sebastian Kurz

Getroffen fliehen die Bösen in Parteizentralen, in Lagebesprechungen, sobald sie gewahr werden des Großen, des jungen Gottes un-endlichen Siegs. Es sammelt in der Wahlnacht hilflose Wut sich in Journis und Grünis, in Sozis, entkernt und entsetzt, zwischen Phrasen und Bier. Der Große, der balkanrouten- schließende Kurz, der Interregnumsbeender, hat sie geschlagen, mit eignen und anderen […]

1. Lied jenseits der Menschheit

Wir starren wie die Affen auf Prozesse, die uns bald ersetzen. Gewonnen ist die Welt endgültig! Und von „Seele“ keine Rede. Die „Menschheit“ — das ist klar — bleibt Episode, in Raum & Zeit so bitter fremd. (So seltsam eingestreut, so in den Wind gespuckt, unendlich fremd.) +50 Wir starren wie die Affen auf Prozesse, […]

Glashaussitzer, Steinewerfer

Einsam sitzt ein jeder summend vor sich hin in seinem Glashaus. Wirft mit kleinen Kieseln, trifft die Wände nicht in seinem Glashaus. Wirft mit großen Steinen, trifft die Wände nicht in seinem Glashaus. Bis sich die Erkenntnis formt: Jedes Glashaus ist die große, weite Welt. +50 Einsam sitzt ein jeder summend vor sich hin in […]