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Tag Archives: Selbst

Filmriss

Gott ist ein Bias im Nichts. Eine gewisse Richtung halt. Gegeben ganz am Anfang. (Dann ist da auch:) Ein Ich. In seiner Ecke, in die es getrieben. Wohl von einem jener Monster Aus den Träumen, die jeder hat. Antizipierend sein Ende. Im letzten Moment Kontemplierend die Sinnlosigkeit dieses Moments — die Klinge spaltet gleich — […]

Oktober usw.

Entmündigte gleiten im Abendlicht vorüber. Nun will die Sonne untergehn. Rosinenfarben glänzt die kleine Kirche, kurz verziert von einem Vogelschwarm. Ein Greis im Rollstuhl stürzt & lallt um Hilfe, die nicht kommt. Im Schatten sammelt sich schon Kälte. Ich bin sad. Nun will die Welt — warum auch nicht? — wohl untergehn. +2-3 Entmündigte gleiten […]

Ein Tanz

Es gibt kein Recht auf Selbsterkenntnis ohne Schmerz. Aus denselben Gründen, aus denen wir leben. Zur Wiederholung gezwungen, ob lallend, ob glasklar. Tanzen das Selbst & der Schmerz ihren seltsamen Tanz. +1-126 Es gibt kein Recht auf Selbsterkenntnis ohne Schmerz. Aus denselben Gründen, aus denen wir leben. Zur Wiederholung gezwungen, ob lallend, ob glasklar. Tanzen […]

Unsinn

Sinn ist überall. Sinn ist nirgends. Warum glaubst du, was du denkst, über dies, über das — sei wichtig oder mitteilenswert? Sinn ist überall. Sinn ist nirgends. Er strömt hinweg über die klare Kante am Ende der Welt +1-107 Sinn ist überall. Sinn ist nirgends. Warum glaubst du, was du denkst, über dies, über das […]

Dicht, er

Der Typ schreibt. Gedichte. Krank. Was macht der sonst so? Der könnte ja sonst was tun. Wer weiß, was der sonst so … Also besser, wir gehen ihm aus dem Weg. Denn schließlich geht auch er … uns eher aus dem Weg. +88-75 Der Typ schreibt. Gedichte. Krank. Was macht der sonst so? Der könnte […]

Selbstbildnis mit fiedelndem Tod

2016 Jahre nach Christus DIE KÄLTE DER PHILOSOPHIE IHR LEERER KÜHLSCHRANK dies, das ein Park verherbstet sich, kein Wort AUCH DINGE HINTERGEHEN EINANDER im Park verblühen die falschen Scherze DAS LYRISCHE ICH +32-94 2016 Jahre nach Christus DIE KÄLTE DER PHILOSOPHIE IHR LEERER KÜHLSCHRANK dies, das ein Park verherbstet sich, kein Wort AUCH DINGE HINTERGEHEN […]

Stücke Leben

Wir sind Scheiben Zeit Scheiben Brot gehen ineinander über. Eingespannt in Zeit. (Das Beruhigende jeder Rolle, die man spielt, sofern man — in ihr aufgeht +9-104 Wir sind Scheiben Zeit Scheiben Brot gehen ineinander über. Eingespannt in Zeit. (Das Beruhigende jeder Rolle, die man spielt, sofern man — in ihr aufgeht +9-104

DER ÖFFENTLICHE RAUM IST DER ÖFFENTLICHE TRAUM

DOCH WAS TUST DU GEGEN DIE FREIHEIT GEGEN DIE HERZEN DER MIETMENSCHEN GEGEN DEN KRAM DER SICH FORTPFLANZT WAS TUST DU GEGEN DAS GIFT IN X UND Y UND Z WAS TUST DU GEGEN DICH SELBST +41-8 DOCH WAS TUST DU GEGEN DIE FREIHEIT GEGEN DIE HERZEN DER MIETMENSCHEN GEGEN DEN KRAM DER SICH FORTPFLANZT […]

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Jedes Bild, das einen Menschen zeigt, ist eine Lüge. An die wir uns klammern, begehrend oder trauernd. Es spielt nie eine Rolle. Doch wir spielen alle Rollen. +370 Jedes Bild, das einen Menschen zeigt, ist eine Lüge. An die wir uns klammern, begehrend oder trauernd. Es spielt nie eine Rolle. Doch wir spielen alle Rollen. […]

Vorrückwärts

Von allen Seiten Wind. Zerknittert ich/Ich. Kein Ausdruck. Lange 20. Jahrhunderte im Rücken. Treppenwitze „der Geschichte“. Stolpern. +94-79 Von allen Seiten Wind. Zerknittert ich/Ich. Kein Ausdruck. Lange 20. Jahrhunderte im Rücken. Treppenwitze „der Geschichte“. Stolpern. +94-79