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Monthly Archives: Juni 2015

So viel Schwarz, so viel Weiß auf diesen Photographien; so wenig Mensch

Fremd in unseren Körpern. Also Körper, garniert mit Fremdheit: die Körper ihr eigener Ausschlag. Wir stecken da so drin. In unseren Köpfen; Von links durchwellt uns Ekel. Jeder ist ein Körper, der steckt in sich selbst; gespickt mit sich selbst.

Substantielle Innerlichkeit

Aus den Cafés schallt totgehörte Musik. Adam trinkt das Getränk des Jahres. In den Medien Liest man, dass in anderen Medien andere Medien irgendwas Adam nickt. Ein Sommerabend Aus den Cafés ergießt sich Menschheit auf die Straße.

Wendungen der Fühlbarkeit. Eine kleine Collage literaturwissenschaftlicher Formulierungen (Der Sinn, Baby!)

Wo mit Paul de Man eine Dekonstruktion hermeneutischer Sinngebung sich Einführt. Als Ergebnis einer Leere. Zu lesen gibt. Um die herum Die Subjekt-Objekt-Polaritäten des Textes — Wie, wenn Volker Kaiser damit recht behielte? Dass nicht nur das Figurenspiel, sondern auch die bloße Möglichkeit des Verstehens selbst — — —

Die Gräfin

Die Schlampe

Sammelwut

Liken Speichern Kaufen Ins Regal stellen Besitzen Anschauen Gott

Fortlaufendes Fortlaufen

Nonstop-Kommentierung der laufenden Ereignisse; in der Demimonde d. Online-Journalismus. Wir lieben das Fließen; das Fließband. Die Kriege auf dem iPhone. Abgeschirmt von allem auf dem Bildschirm; in Gedanken aber … auf der Flucht Bei denen, d. leiden. Die leben. Die Kriege um das iPhone. Du & ich. Wir sehen uns wieder. Jeden trennt Von jedem […]

Begehren im Sommer

Essen bestellt, keinen Hunger. Wieviel kriegt der, der das Essen bringt? Trinkgeld. Es ist heiß. Die Stadt: ein Stausee aus Hitze. Kaum Trinkgeld. 1x N5 Nudeln – Gebr. Nudeln mit Knuspriger Ente, das meistbestellte Gericht bei denen. Kein Hunger.

Das Nichts wird niemals enden

Natürlich müsste der Mensch (Sie denken an einen Mann, right?) da drüben, auf der Parkbank, der todunglücklich ist, seit Stunden den Kopf mit dem fallenden Kurt-Cobain- Haar in die Hände geschüttet, natürlich müsste dieser Mensch, der da sitzt, Aus- oder Abdruck eines Göttlichen sein, um Sinn zu ergeben für irgendeinen Betrachter. Natürlich glaubt der Einsiedler, […]

Sag mir, wo die Party ist

Für uns ist alles Schnappschuss, Selfie, Tweet; wir haben nicht den langen Atem. Wir haben keine Kinder; mit roten Schreckschussaugen starren wir ins schwarze Nichts. Der Kontinent zittert. Die Lampen werfen letztes Licht in anorektischen Raum; und Zeit.