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Monthly Archives: April 2015

1. Mai

Er hinterfragte sie heftig. Sie kritisierte ihn geil. Gemeinsam folterten sie Arbeiterkinder — 1. Mai, das ist keine Revolution, nur ein Erregungszustand im Frühling. Alles schwappt zurück. Du weißt, Bitch, dass auf weiße Männer weiße Männer weiße Männer Folgen. Alles schwappt. Vor & zurück. Kollabiert. Verschmiert, die Leiche eines Qualitätsjournalisten. (Man sah, dass er gut […]

Alpha

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Zu unchristlicher Zeit

Letztes Biergefasel aus grüner Gösser-Dose rinnt in meinen Mund. Wo ist Putins Biker-Gang? Wir brauchen sie. Bald geht die Sonne auf. Das löst Gefühle aus. Ich beiße in die fette Wurst. Die rohe, giftige Stimme eines alten Säufers steigt gen Himmel. Ein bisschen zittert die Welt, bevor sie wieder schnurrt wie eine Katze.

Dinge, die man finden muss

Einen Zugang. Sich selbst. Ostereier. Das Glück.

Manchmal aber, nach dem Sonnenschein

„Bitte“, sage ich, „Zerbrich“ „Mein Bewusstsein“, — ich, „Zerbrich“ Deine kalte Hand klatscht nicht, sondern schwebt „wie …“ „wie nie …“ (Ausdruck des Staunens bzgl.) der in ihrem Unwesen bestärkten Regenwälder „Bitte“, sage ich, „Bitte“ & auch sonst. Raubbau an Beziehungen jenseits (?) der Kälte Oder so „Oder so“ „So oder so“ (SOS) Technische Probleme […]

Gestern / Morgen

Nur die Hemdfrische, in die das Kind schlüpfte, nach dem Aufstehen, gab dem Leben einen Sinn. Über den räudigen Körper gezogen, der Stoff, gebügelt von Mutter; Effekt des Anziehens, wie ein Reinigungsritual. Das Hinausgehen, das Hausverlassen, das Straßenbetreten, das Wegefinden, das Busfahren waren einfache Tätigkeiten. Ein unprätentiöses „Glück“, das nicht gesucht werden musste, lag in […]

Sag einfach „nichts“

Auf schnellen Limousinen durch die Nacht. Signalwirkung der Leuchtreklamen mischt sich Mit Zeichen, die Ampeln setzen … & aus dem Schwarz kommen, ins Schwarz verlöschen (Wir) Gestreckt die Seuche „Menschheit“ mit Hoffnung, kubanischem Rum, sog. Hochkultur … Doch untenrum tanzt & tötet Afrika. (Und wir?) (Und wir?) (Und wir?) Ich ordne Papiere auf dem Schreibtisch […]

„Du bist nicht allein!“

Ein Blümelein blüht gelb im Park. Umringt von gelben Blümelein. Post Abtransport Irrenhaus

Irgendwohin

In der Sonne. Ein Getränk zu sich / zu mir nehmen. Eine Limonade. Ein Sommer wie damals. Die Limonade Ist die Sonne. Und tränke ich auch Bier & müsste kotzen, es rührte dich nicht. Sonne. Du, das ist gut — (Irgendwohin geht jede Reise.)

Vielleicht hab ich kein Innen mehr

Sich einander öffnen, sagt man. Teilt dann Brot & Bett & diesen oder jenen Verschwimmenden Moment. Man sagt: Dieses oder jenes — Der Effekt Sodann von Tiefe & Präsenz: Ich bin. Wir sind. Sie sind. Sich dem andern öffnen, sagt man. Durch das Teilen von Empfindungs- Bruchstücken. Die man nur Mit jeder zweiten, dritten Nutte […]